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	<title>Trauringstudio-Berlin &#187; Ehe</title>
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		<title>Schwanger heiraten &#8211; doppeltes Glück!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2015 18:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Trauringstudio]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Babybauch]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Immer mehr Frauen neigen dazu, ihre Schwangerschaft in vollen Zügen zu genießen. Mit Stolz präsentieren sie ihren Babybauch der ganzen Welt. Viele Frauen entscheiden sich sogar für eine Hochzeit während der Schwangerschaft. Kein Wunder, denn so feiern sie direkt ihr doppeltes Glück. Wenn auch für Sie eine Eheschließung während der Schwangerschaft in Frage kommt, sollten [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Frauen neigen dazu, ihre Schwangerschaft in vollen Zügen zu genießen. Mit Stolz präsentieren sie ihren Babybauch der ganzen Welt. Viele Frauen entscheiden sich sogar für eine Hochzeit während der Schwangerschaft. Kein Wunder, denn so feiern sie direkt ihr doppeltes Glück. Wenn auch für Sie eine Eheschließung während der Schwangerschaft in Frage kommt, sollten Sie bei der Hochzeitsvorbereitung aber einige kleine Details beachten. Wir haben heute ein paar Tipps für Sie, wie Sie den richtigen Zeitpunkt, das perfekte Brautoutfit und natürlich Ihren Traum-Trauring auswählen.<span id="more-354"></span></p>
<h2>Teilen Sie sich die Arbeit mit fleißigen Hochzeitshelfern</h2>
<p>Eine Hochzeit wird meist bis ins kleinste Detail durchgeplant. Am wichtigsten Tag Ihres Lebens soll schließlich alles rundum perfekt sein. Unzählige Aufgaben stehen an:</p>
<ul>
<li>Vorbereitung der Location</li>
<li>Auswahl des Hochzeitsfotografs</li>
<li>Probeessen und Zusammenstellung des Hochzeitsmenüs</li>
<li>Erstellung einer Gästeliste</li>
<li>Gestaltung und Verschicken der Einladungskarten</li>
<li>Ausarbeitung einer Sitzordnung</li>
<li>Auswahl der Hochzeitsoutfits</li>
<li>Suche nach den Traum-Trauringen</li>
</ul>
<p>Auch der Zeitdruck, der den meisten Paaren dabei im Nacken sitzt, sollte nicht unterschätzt werden. Gerade als werdende Mutter sollten Sie jedoch Stress so gut es geht vermeiden. Teilen Sie daher rechtzeitig Hochzeitshelfer ein, die Sie bei der Planung unterstützen. Fragen Sie Verwandte, Bekannte und Freunde. Sicher gibt es den Ein oder Anderen, der Ihnen gerne einige Aufgaben abnimmt. Bei der Hochzeitsplanung ist eine Checkliste außerdem immer eine gute Idee. Sie verhindert, dass wichtige Dinge vergessen werden und zeigt Ihnen gleichzeitig, was Sie schon alles geschafft haben. Dadurch vermittelt eine solche Liste stets ein gutes Gefühl!</p>
<h2>Schwanger heiraten &#8211; aber wann?</h2>
<p>Bei einer Hochzeit während der Schwangerschaft gilt es, den Zeitpunkt der Trauung mit besonders viel Bedacht auszuwählen.</p>
<h3>Die ersten Schwangerschaftsmonate sind eher ungeeignet</h3>
<p>Wir empfehlen, die Hochzeit nicht in die ersten Schwangerschaftsmonate zu legen. In dieser Zeit muss sich Ihr Körper auf die neue hormonelle Situation einstellen, sodass Sie sich gegebenenfalls unwohl fühlen werden. Viele Schwangere haben in den ersten drei Monaten mit Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufbeschwerden zu kämpfen. Das ist natürlich nicht die optimale Voraussetzung für eine ausgelassene und fröhliche Feier.</p>
<h3>Das Ende der Schwangerschaft ist mit einem Risiko verbunden</h3>
<p>Dennoch sollten Sie die Trauung nicht in allzu weite Ferne rücken. In den letzten Schwangerschaftsmonaten nimmt Ihr Babybauch eine beträchtliche Größe an. Oft geht das mit Rückenschmerzen und allgemeiner Erschöpfung einher. Zudem ist eine Hochzeit, die gegen Ende der Schwangerschaft ausgerichtet werden soll, immer mit einem Risiko verbunden: Wenn das Baby doch früher kommt als erwartet, muss die Feier kurzfristig abgesagt werden. Im schlimmsten Fall platzt die Fruchtblase sogar auf der Hochzeit!</p>
<h3>Der optimale Zeitpunkt für die Eheschließung</h3>
<p>Aus diesen Gründen empfehlen wir, die Trauung in die Mitte der Schwangerschaft zu legen. Als ideal hat sich bei vielen Paaren ein Datum zwischen dem vierten und dem sechsten Monat erwiesen. In diesem Zeitraum ist die Schwangerschaft nicht mehr so frisch, sodass Sie sich gut an die Veränderung Ihres Körpers gewöhnen konnten. Gleichzeitig ist sie noch nicht zu weit fortgeschritten. Viele frischgebackene Mütter berichten im Nachhinein auch, dass sie diese Zeit ihrer Schwangerschaft besonders genießen konnten.</p>
<h2>Auswahl des Brautoutfits &#8211; darauf sollten Sie achten</h2>
<p>Wenn der Termin steht, wird es Zeit, ein wundervolles Brautoutfit zu finden. Diese Suche gestaltet sich immer recht schwierig, denn natürlich haben auch schwangere Frauen konkrete Vorstellungen von ihrem Hochzeitsoutfit.</p>
<h3>So finden Sie Ihr Traumbrautkleid</h3>
<p>Das perfekte Brautkleid zu finden, ist für viele werdende Mütter nicht so einfach. Es ist wichtig, ein Kleid auszuwählen, das Sie nicht einengt. Sie sollten beim Kauf darauf achten, dass Ihr Babybauch bis zur Hochzeit weiter an Umfang zulegen wird. Daher empfehlen wir, das Kleid entweder kurz vor der Trauung auszuwählen oder es zumindest unmittelbar vorher noch einmal anzuprobieren, damit es gegebenenfalls geändert werden kann.</p>
<p>Natürlich müssen Sie Ihren Babybauch unter dem Kleid nicht verstecken, sondern können ihn mit Stolz zur Schau stellen. Wählen Sie daher ein Brautkleid mit fließenden Stoffen, die den Bauch vorteilhaft betonen. Eine ausgestellte A-Form oder ein Kleid im trendigen Empire-Stil schmeichelt Ihrer Figur. So können Sie kleine Rundungen an den Hüften oder dem Po elegant verstecken.</p>
<h3>Auch die Brautschuhe sollten mit Bedacht gewählt werden</h3>
<p>Beim Kauf der Brautschuhe sollten Sie daran denken, dass auch die Füße und die Beine während der Schwangerschaft durch Wassereinlagerungen leicht anschwellen. Kaufen Sie Ihre Schuhe daher am besten eine Nummer größer. So können Sie sicher sein, dass Sie am schönsten Tag Ihres Lebens auch noch einen kleinen Tanz wagen können. Pumps und Sandaletten mit Riemchen sind tabu, denn sie schneiden unangenehm ein. Je weiter die Schwangerschaft fortgeschritten ist, desto flacher sollten Sie den Absatz wählen!</p>
<h2>Tipps für die Trauringauswahl</h2>
<p>Bei der Auswahl Ihrer Eheringe gibt es ebenfalls verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, wenn Sie schwanger heiraten möchten. Meist schwellen auch die Hände und die Finger während der Schwangerschaft an. Damit Ihr Trauring zur Hochzeit trotzdem passt und nicht plötzlich zu eng ist, haben Sie verschiedene Möglichkeiten:</p>
<ol>
<li>Wählen Sie den Ring erst unmittelbar vor der Trauung aus.</li>
<li>Kaufen Sie den Trauring direkt eine Nummer größer.</li>
<li>Lassen Sie den Damenring in zwei Größen anfertigen.</li>
</ol>
<p>Wenn Sie sich für eine der ersten beiden Varianten entscheiden, haben Sie den Nachteil, dass der Ring nach der Geburt zu locker sitzt, weil die Hände oft wieder abschwellen. Sie müssen den Ehering dann beim Juwelier enger machen lassen. Diesen Aufwand sparen Sie sich, wenn Sie sich für die dritte Alternative entscheiden. So können Sie den größeren Ring bis zur Geburt tragen und ihn anschließend als Andenken aufbewahren.</p>
<p><small>Artikelbild: &copy; Mila Supinskaya / Shutterstock</small></p>
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		<title>Gütertrennung: Die finanzielle Unabhängigkeit beider Ehepartner</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2014 10:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Trauringstudio]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht und Finanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Bis der Tod euch scheidet &#8211; so lautet das Eheversprechen, dass sich zwei Menschen geben. Sie besiegeln damit eine ewige Partnerschaft und schwören sich, gemeinsam durch dick und dünn zu gehen. Dass es nicht immer bis zum Ende reicht, zeigen die Daten des Statistischen Bundesamtes: 2013 haben sich 169.833 Menschen geschieden. Im Falle einer Scheidung [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Bis der Tod euch scheidet &#8211; so lautet das Eheversprechen, dass sich zwei Menschen geben. Sie besiegeln damit eine ewige Partnerschaft und schwören sich, gemeinsam durch dick und dünn zu gehen. Dass es nicht immer bis zum Ende reicht, zeigen die Daten des Statistischen Bundesamtes: 2013 haben sich 169.833 Menschen geschieden. Im Falle einer Scheidung müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Eine dieser Entscheidungen, bei der es zu den meisten Diskussionen kommt, ist die Gütertrennung.<span id="more-215"></span></p>
<p>Am großen Tag der Eheschließung denkt wohl kaum ein Brautpaar an eine mögliche Trennung geschweige denn, dass es später zu einem Streit um die Finanzen kommen wird. Doch genau aus diesem Grund ist es sinnvoll, alle finanziellen Fragen vorab zu klären. Leider ist das Thema für viele Menschen weiterhin tabu. Einigen ist es peinlich, andere wollen den Partner nicht verärgern. Dabei kann es früher oder später ohnehin zu einer heißen Diskussion kommen &#8211; warum das Problem also nicht vorab klären und die gemeinsame Zeit einfach genießen? Die Gütertrennung ist die Lösung für dieses Problem. Sollt ein Ehepartner auf die Gütertrennung bestehen, gibt es im Regalfall einen triftigen Grund. Und dieser ist keineswegs fehlendes Vertrauen. Die Gütertrennung ist kurz gesagt eine Sicherheit für den Fall der Fälle &#8211; und dazu muss es gar nicht erst kommen.</p>
<h2>Was man genau unter Gütertrennung versteht</h2>
<p>Die Vermögensbeziehungen der Ehegatten werden von dem ehelichen Güterrecht geregelt. Demnach leben sie, ohne besondere Vereinbarungen getroffen zu haben, im sogenannten Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Ihre Vermögen sind folglich getrennt. Ausnahmen gelten nur dann, wenn sie zum Beispiel gemeinsam ein Vermögen erworben oder einen Kredit aufgenommen haben. Ein Ausgleich findet statt, wenn es zur Auflösung des Güterstandes kommt, meist durch eine Scheidung.</p>
<p>Weiterhin gibt es im Bürgerlichen Gesetzbuch den sogenannten Güterstand der Gütergemeinschaft, der nur selten vereinbart wird. Seine Regelung ist komplex und hat sich in der Praxis nicht bewehrt.</p>
<p>In einigen Fällen ist es nun sinnvoll, eine sogenannte Gütertrennung zu vereinbaren. Diese regelt, dass die Vermögen nicht nur vor der Ehe getrennt bleiben, sondern auch nach einer eventuellen Scheidung. Im Gegensatz zu den zuvor genannten Situationen kommt es somit nicht zu einem Vermögensausgleich. Die Gütertrennung wird mithilfe eines Ehevertrags notariell beurkundet. Jeder Ehepartner ist in puncto Vermögen unbeschränkt verfügungsbefugt.</p>
<p>Trotz einer Gütertrennung kann es unter bestimmten Voraussetzungen zu Ausgleichsansprüchen kommen. Aus steuerrechtlicher Sicht entsteht durch die Gütertrennung ein Nachteil, wenn es zum Tod des Ehegatten kommt. Dann muss auf das gesamte Vermögen die Erbschaftssteuer gezahlt werden. Beim Güterstand der Zugewinngemeinschaft bleibt der Zugewinn gemäß <a title="§ 5 Zugewinngemeinschaft" href="http://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__5.html">§ 5 ErbStG</a> steuerfrei.</p>
<h2>Wann es sinnvoll ist, einen Ehevertrag zu vereinbaren</h2>
<p>Die Gütertrennung ist für viele Menschen sinnvoll, für andere ist sie schlichtweg notwendig. Einige Beispiele:</p>
<ul>
<li><strong>Unternehmer</strong>: Ein Unternehmer, der mit harter Arbeit seine Firma aufgebaut hat, riskiert dessen Fortbestand, wenn er sich nicht für die Gütertrennung entscheidet. Sollte es zu einer Scheidung kommen, müsste der Unternehmer seinen ehemaligen Partner im Zuge des Zugewinnausgleiches mit der Hälfte der Firma entlohnen.</li>
<li><strong>Verschuldete</strong>: Bei der Eheschließung mit einem hoch verschuldeten Menschen tritt automatisch die Zugewinngemeinschaft in Kraft, die der Gütertrennung gleichkommt. Jeder der Partner haftet somit für seine Schulden. Es kann jedoch dazu kommen, dass beide im Laufe der Ehe die Schulden des Anderen abbauen. Kommt es dann zur Trennung, lautet das Anfangsvermögen des ehemaligen Verschuldeten null.</li>
<li><strong>Binationale Ehen</strong>: Bei der Hochzeit zweier Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten sollte ein Ehevertrag unterschrieben werden, indem erklärt wird, welches Eherecht im Falle einer Scheidung gültig ist. Das deutsche Eherecht kann sich grundlegend von dem im Ausland unterscheiden.</li>
<li><strong>Erben</strong>: Schenkungen und Erbschaften sind zwei Dinge, die sich ein Ehepaar nicht gemeinsam erarbeiten können &#8211; folglich werden sie auch nicht aufgeteilt. Anders sieht es bei Wertsteigerungen und Aktienpaketen aus &#8211; hier kann der Ex-Partner profitieren. Nur mit entsprechenden Vereinbarungen können sich Ehemenschen schützen.</li>
<li><strong>Mehrfach Verheiratete</strong>: Wenn einer oder beide Eheleute bereits verheiratet waren und Kinder aus der ersten Ehe besitzen, dann steht diesen im Todesfall das Vermögen zu &#8211; zumindest mit einem Ehevertrag. Ohne diesen hat der überlebende Ehegatte ein höheres Erbrecht. Selbst mit einem Testament hat der Ehegatte einen höheren Pflichtteilsanspruch.</li>
</ul>
<h2>Die rechtlichen Grenzen des Ehevertrages</h2>
<p>Ein Ehevertrag ist genauso individuell wie eine Ehe. Folglich gibt es kein allgemeingültiges Muster, welches für jede Ehe infrage kommt. <a title="Einfaches Muster zum Ehevertrag" href="http://www.finanztip.de/ehevertrag-muster/">Dieses</a> Beispiel zeigt, wie ein Ehevertrag aussehen kann. Der letztendliche Vertrag kann sich allerdings grundlegend von dem Muster unterscheiden. Grundsätzlich sollte man seine Erstellung einem Spezialisten, einem Fachanwalt für Familienrecht zum Beispiel, überlassen. Nur so kann man zwei grundlegende Probleme eliminieren:</p>
<ol>
<li>Der Ehevertrag hält einer eventuellen Prüfung durch das Gericht stand.</li>
<li>Das Gericht prüft, ob einer der beiden Partner nicht eventuell benachteiligt wird.</li>
</ol>
<p>Weiterhin kann ein Fachanwalt dank seiner täglichen Erfahrung auf Themen hinweisen, an die ein Ehepaar nicht denkt, und diese in eine vom Gericht akzeptierte Form verfassen.</p>
<h2>5 typische Regelungen, die in einem Ehevertrag vorkommen</h2>
<p>Für einen Ehevertrag gelten zahlreiche vielfältige Regelungsbereiche, die sowohl für die Zeit während als auch nach der Ehe gültig sein können. Die nachfolgenden Beispiele sollen demonstrieren, welche Bereiche in den meisten Fällen geregelt werden:</p>
<h3>1. Gütertrennung</h3>
<p>Der Ausschluss des Zugewinnausgleichs, allgemein als Gütertrennung bekannt und Thema des Artikels, ist der wichtigste und beliebteste Teil eines Ehevertrages. Wird die Gütertrennung vereinbart, kommt es im Falle einer Scheidung oder Tod eines Ehepartners nicht zum Ausgleich des Zugewinns, welcher während der Ehe entstanden ist. Jeder Ehepartner behält also sein Vermögen. Wann diese Regelung sinnvoll ist, wurde zuvor anhand von fünf Beispielen erklärt.</p>
<h3>2. Ehegattenunterhalt</h3>
<p>Nach einer gescheiterten Ehe möchten viele Paare keinen Unterhalt zahlen oder zumindest dessen Höhe begrenzen. Zwar besteht die inhaltlich gesehene Vertragsfreiheit, diese unterliegt aber in puncto Wirksamkeit und Ausübungskontrolle dem Gericht. Sprich: Das Gericht prüft, ob ein Ehegatte benachteiligt wird.</p>
<p>Beispiel: Zum Zeitpunkt der Ehe sind beide Ehepartner erwerbstätig. Im Laufe der Ehe werden drei Kinder geboren. Die Frau entscheidet sich dazu, die Kinder aufzuziehen, kündigt dafür aber ihren Job. Nach einigen Jahren kommt es zur Scheidung, das kleinste Kind ist drei, das Zweite fünf und das Dritte sieben Jahre alt. Für die Betreuung des drei Jahre alten Kindes erhält die Ehefrau einen Unterhaltsanspruch.</p>
<h3>3. Versorgungsausgleich</h3>
<p>Der Ausgleich der Altersvorsorge lässt sich in einem Ehevertrag komplett ausschließen oder abwandeln. Diese Regelung wird ebenfalls von einem Gericht auf seine Wirksamkeit geprüft. Sie ist zum Beispiel dann gültig, wenn beide Ehegatten eine hinreichende Versorgung haben, ohne dass ein Versorgungsausgleich durchgeführt wird.</p>
<h3>4. Umgangsrecht</h3>
<p>In einem Ehevertrag ist die Regelung mit dem Umgang der gemeinsamen Kinder, falls es zur Scheidung kommt, möglich. Diese Regelungen werden häufig getroffen, wenn eine Trennung bevorsteht beziehungsweise beide Seiten bereits getrennt leben.</p>
<h3>5. Hausrat</h3>
<p>Wie auch beim Umgangsrecht werden Regelungen zum Hausrat getroffen, wenn eine Trennung ansteht. In diesem Fall entscheidet man sich über die Aufteilung des Hausrats, zum Beispiel welche Haushaltsgegenstände an welchen Ehepartner gehen, und wie die Ehewohnung genutzt wird.</p>
<p><small>Artikelbild: &copy; Ivan Mogilevchik / Shutterstock</small></p>
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